Presseberichte

Weilburger Tageblatt: Eröffnung der Kampagne 2018/2019

Mit einem fröhlichen „Wirbelau Helau“ hat der Narrenclub Wirbelau den Wein vom Aschermittwoch ausgegraben. Somit ist die neue Faschingskampagne am Gartenteich der heimischen Gaststätte „Zum Lahntal“ wieder gestartet.

Dabei verlas der Präsident Mario Dörnbrack das Eröffnungsprotokoll in alter „Schellenmanier“ mit den lang gezogenen Worten: „Hört ihr Leut’ und lasst euch sage, grad hat’s 11 Uhr 11 (Pause) geschlage“. Die närrische Gesellschaft stimmte mit ein. „Lasst uns nun das Glas erhebe und anstoße, auf dass die Wirweler Fassenacht noch lange lebe.“ Nach der Begrüßung strömte die Narrenschar in das Wirtshaus Jung und schritt zu den Wahlen des neuen Prinzen- und Kinderprinzenpaares für die neue Faschingskampagne und Regentschaft 2019. Denn es gibt viel zu tun: Kindersitzung, zwei Prunksitzungen, Faschingsumzüge, Rathausstürmung in Runkel. Auch bei den befreundeten Faschingsgesellschaften in Gaudernbach, Edelsberg, Freienfels und Merenberg treten sie auf oder nehmen am Umzug teil.
Neben dem Karnevalsbutler und dem Funkenmariechen wurde auch der Elferrat heute neu gewählt. Die Sitzungspräsidentin ist mit Alexandra Hollmann-Schymarietz seit zehn Jahren gleich geblieben, aber neu ist die Zusammensetzung des Vorstandes. Der neu gewählte Faschingsprinz Simon I. (Forler), hat nämlich auch die Pflege der Vereins-Webside und das Social-Media-Management im Vorstand übernommen. Die erste Frau während der fünften Jahreszeit ist die 20-jährige Prinzessin Svenja I. (Facklam). Zum Kinderprinzenpaar wurden Prinzessin Jennifer I. (Skadow , 10 Jahre) und Prinz Leonardo I. (Urso, 9 Jahre) gewählt. Im Anschluss wurde geschunkelt, gesungen, gelacht, getrunken und gegessen.

Nassauische Neue Presse vom 09. August 2017 anlässlich der hr-Sommertour in Runkel

HR-Regionalmagazin sendete vom Julius-Wagner-Platz Wenn das Fernsehteam kommt. . .

Für ein paar Stunden war Runkel gestern im Zentrum des Landes. Die Hessenschau organisierte einen Spiele- und Spaßnachmittag am Ufer der Lahn – und natürlich auch auf dem Wasser.

Selbstverständlich sind die Runkelaner das beste Publikum, das sich Hessenschau-Moderator Jens Kölker vorstellen kann. Deshalb bedarf es auch nur weniger Wiederholungen bei der Sache, die der Mann vom Fernsehen den Zuschauern zunächst erklärt und dann mit ihnen übt: Die angemessene Begrüßung für die Live-Schalte, die es gleich ins Hessenschau-Studio nach Frankfurt geben wird. „Hallo Runkel“, wird der Moderator rufen und die große TV-Gemeinde wird ein wohlartikuliertes „Hallo Hessen“ zurückschmettern. Kölke zählt die Sekunden runter, die Verbindung steht, der kurze Live-Auftritt beginnt und klappt so gut, dass Jens Kölker begeistert ruft: „Super, ich kauf mir ein Haus in Runkel!“

Ein paar ältere Damen von einer Gymnastikgruppe, die sich an einem der Biertische niedergelassen haben, finden diese Idee gar nicht schlecht. Sie kichern. Der Moderator sei aber auch wirklich lustig und außerdem sieht er gut aus, sagt eine. Ihre Nachbarin nickt. „So jung müsste man nochmal sein.“

Dabei ist das Spaßprogramm der Fernsehleute für alle Altersgruppen konzipiert. Auch für die sehr jungen Funkenmariechen vom Narrenclub Wirbelau, die einen sommerlichen Gardetanz gezeigt haben. Zwei der Mädchen, Emma und Jenny, werden von einem Kamera-Team sogar noch zu einem kleinen Interview und Foto-Shooting ans Lahnufer gebeten. Wenn das Fernsehen da sei, dürfe man manchmal Dinge, die sonst nicht erlaubt sind, verrät ein Kameramann. Nur ins Wasser fallen sollen die Kinder bitte nicht.

Allerdings ist das Wasser fester Bestandteil des HR-Programms, stellt Moderator Kölker klar. Denn auf der Lahn sollen während der gesamten Veranstaltung Paddelwettkämpfe stattfinden. Jeweils zwei Zuschauer treten gegeneinander an. Sie müssen ihr Boot um zwei Bojen lenken. Der Schnellste aus jeder Runde qualifiziert sich für das Sommer-Tour-Finale. Und wer dann auch noch Glück hat, kann eine Konzertkarte gewinnen – entweder für Peter Maffay oder für Johannes Örding.

Zur Einstimmung und Motivation für die Wassersportler, die auf Höhe der Schleuseninsel um die Wette paddeln, und für die vielen Zuschauer, die immer zahlreicher auf den Platz am Ufer strömen, gibt es denn auch gleich ein bisschen Schlagermusik. Die Lahntalspatzen vom NCW Wirbelau, ein wackeres Männertrio, geben eine derart individuelle Interpretation von „Atemlos“ zum Besten, dass Jens Kölker ruft, „wenn Helene Fischer immer so singen würde, wäre ich ein Fan von ihr“. Für einen Beitrag aus dem Repertoire des maritimen Liedguts haben sich auch die Männer vom Sängerbund Dehrn entschieden. „Down by the Riverside“ hat der stattliche Chor vorbereitet, was auch deshalb gut passt, weil der Moderator sich jetzt selbst aufs Wasser begibt.

Mit einer leuchtenden Schwimmweste ausgestattet, klettert er in ein Boot der DLRG, um für eines der Paddelboot-Rennen eine Reportage quasi auf Höhe des Wasserspiegels durchzuführen. Das scheint allerdings einen der beiden Paddler stark zu irritieren, denn anstatt auf den Startruf zu reagieren, lässt er sein Boot sanft kreiseln. Erst als sein Kontrahent bereits die erste Boje umschifft hat, stößt er die Paddel ins Wasser.

Am höher gelegenen Ufer hat der Musikverein Runkel derweil den Hit „Über den Wolken“ angestimmt und lässt ein paar Blasmusiken folgen. Die Zuhörer klatschen begeistert den Takt, Getränke werden gereicht, die Schlangen vor den Grillständen werden länger. Eine Frau ruft einem jungen Mädchen zu, es solle sich mit an den Tisch setzen und essen. Doch dieses ist Teil der Formation „Wirbelauer Ladys“, die ebenso wie die Schadecker Gruppe „X4Dance“ einen Tanz zeigen wird.

Das Gute-Laune-Programm nimmt weiter Fahrt auf. Irgendwann wird Kölkers Kollege Andreas Hieke dazustoßen, um Fragen der Zuschauer zu beantworten und ein paar Insiderinformationen über das Leben beim Fernsehen auszuplaudern. Und ganz am Ende der Sommer-Tour wird es dann ordentlich rumpeln in Runkel. Die Burgmannen in ihren prächtigen Uniformen werden ihre am Lahnufer aufgestellten Kanonen abfeuern – direkt auf die Schleuseninsel, auf der der Hessische Rundfunk große, dunkelrote HR-Segel aufgestellt hat.

Weilburger Tageblatt vom 13.11.2016 anlässlich der Eröffnung der Kampagne 2016/2017

Übernehmen die Regentschaft in Wirbelau: Prinzessin Franziska I. und Prinz Pascal. (vorne) mit (v. l.) Präsident des NCW Mario Dörnbrack, Petra Bender und Vizepräsident Stefan Mönig

Präsident und Vorsitzender Mario Dörnbrack, sein Vize Stefan Mönig, Kassiererin Petra Bender und Schriftführerin Alexandra Hollmann-Schymanietz begrüßten pünktlich um 20.11 Uhr in der Gaststätte "Zum Lahntal" die Wirbelauer Narren. Mit einem dreifach donnernden "Wirbelau Helau" begrüßte Dörnbrack die sehr zahlreich erschienenen Mitglieder zur Eröffnung der 47. Faschingskampagne und zeigte sich hocherfreut, dass der närrische Geist wieder angekommen ist und den Wirbelauern ihre geliebte Faschingszeit zurückbringe.

Der Höhepunkt des Abends war natürlich die Wahl der Prinzenpaare. Die närrische Regentschaft als Prinzenpaar übernehmen für die kommende Saison Prinzessin Franziska I. und Prinz Pascal I., als Kinderprinzenpaar wurden Prinzessin Jaqueline ( Stadow) I. und Prinz Leon ( Kurzius) II. gekürt.

Bender überbringt närrische Grüße

Franziska Lindner und Pascal Proch, wie die Regenten mit bürgerlichem Namen heißen, freuen sich schon sehr auf die närrische Zeit und werden bei folgenden Veranstaltungen den "NCW" repräsentieren:

Am 28. Januar um 14.11 Uhr bei der Kinder- und Jugendsitzung in der Wirbelauer Stadthalle. Am 4. Februar um 19.33 bei der 1. Prunksitzung in der Wirbelauer Stadthalle sowie am 11. Februar um 19.33 bei der 2. Prunksitzung. Am 25. Februar um 14.11 während des Kindermaskenballs in der Stadthalle und um 19.33 beim Preismaskenball.

Am 28. Februar erfolgt dann um 14.11 der traditionelle Umzug durch die Straßen Wirbelaus mit der anschließenden After-Zug- Party. Der Kartenvorverkauf für die Veranstaltungen startet am 22. Januar um 9 Uhr in der Gaststätte "Zum Lahntal".

Selbstverständlich steht den Hoheiten ein großer Hofstaat zur Seite. Als Butler fungieren Simon Forler und Patrick Stoll, das Funkenmariechen wird die scheidende Prinzessin Ann-Kathrin Nickel sein. Der Elferrat der 1. Prunksitzung setzt sich zusammen aus Christoph Balz (ehemaliger Prinz), Carola Erbe, Nathalie Friedrich, Verena Kurzius, Susanne Kurzius, Saskia Streb, Richard Hollmann, Selina Roßbach und Tabea Kuhlmann und für die zweite Sitzung aus Giesela Pfeifer, Sandra Nickel, Kerstin Stoll, Marion Kuhmann, Bärbel Jost, Petra Bender, Pia Nickel, Alex Hief, Astrid Nickel und Olga Krylow. Sitzungspräsidentin wird in gewohnter Manier Alexandra Hollmann-Schymanietz sein.

Die ersten närrischen Grüße in die Karneval-Hochburg Wirbelau überbrachte Bürgermeister Friedhelm Bender (SPD) vom frisch gekürten Prinzenpaar aus Runkel.

Nach dieser erfolgreichen Eröffnung in die Kampagne 2017, starteten die Wirbelauer Narren nochmals mit dreifach donnerndem "Wirbelau Helau" pünktlich um 21.11 Uhr endgültig in die 5. Jahreszeit. (sbc)

Weilburger Tageblatt vom 10.02.2016 anlässlich des Traditionellen Fassenachtsumzuges in Wirbelau

Es regnet nicht nur Kamelle

Helau am Faschingsdienstag

RUNKEL-WIRBELAU Im Endspurt zur fünften Jahreszeit haben sich die närrischen Lindwürmer am Faschingsdienstag durch Niedertiefenbach und Wirbelau geschlängelt. Leider regnete es nicht nur Kamelle, und der Wind tat sein übriges.

In Wirbelau war der Höhepunkt und Abschluss der Kampagne der traditionelle Fastnachtsumzug. Dabei ließen sich die Teilnehmer und das Publikum auch von starken Sturmböen und kräftigen Regengüssen die gute Laune nicht verderben. Das Publikum hatte durch passende Kleidung und Schirme vorgesorgt. 43 Zugnummern zählte der närrische Lindwurm, der vom Narrenhaus aus Wirbelau angeführt wurde. Insgesamt 17 Wagen fuhren im Zug mit, auf einem davon auch das Wirbelauer Prinzenpaar.

18 Fußgruppen gaben fantasievolle Bilder ab, und auch die Musikzüge aus Runkel und Langenbach fehlten nicht. Außer den einheimischen Wirbelauern kamen Narren aus Edelsberg, Freienfels, Gaudernbach, Kirschhofen, Langenbach, Merenberg, Schadeck, Schupbach, Runkel und Weinbach nach Wirbelau. Im Anschluss an dem Umzug wurde der Rest des Tages vor dem Aschermittwoch genutzt, um ein letztes Mal in dieser Saison ausgiebig zu feiern.

Weilburger Tageblatt vom 31.01.2016 anlässlich des Prinzenpaarbesuchs beim Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier in Wiesbaden

Regierungschef trifft närrische Hoheiten

EMPFANG: Tollitäten im Biebricher Schloss zu Gast

WIESBADEN/RUNKEL-WIRBELAU Große Ehre für die Löhnberger und Wirbelauer Tollitäten: Sie haben am Wochenende Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) besucht.

Im Biebricher Schloss Biebrich waren mehr als 400 Repräsentanten des Frohsinns und des närrischen Brauchtums aus ganz Hessen vertreten. Mit dem traditionellen Empfang bedankten sich der Ministerpräsident und seine Frau Ursula bei den Prinzenpaaren, Fürsten, Gouverneuren, Gutsherren und Stiftskämmerern und ihrem Hofstaat.

Zu den Gästen gehörten Kinderprinzessin Norah I. zur Lahneburg sowie der Prinz vom Dach, Prinz Christian I. zur Lahneburg, mit den Hofdamen Patricia und Vanessa vom Karneval Komitee Lahneburg sowie Prinzessin Ann-Kathrin I. und Prinz Christoph I. und das Kinderprinzenpaar Sophie I. und Marcel I. vom Narrenclub Wirbelau.

Nassauische Neue Presse vom 25.01.2016 anlässlich der 1. Prunksitzung 2016

Die „Girls United“ legten einen flotten Disco-Tanz auf die Bretter. Alina Jost (Mitte) brillierte später als Tanzmariechen mit einem Solo.
Die „Girls United“ legten einen flotten Disco-Tanz auf die Bretter. Alina Jost (Mitte) brillierte später als Tanzmariechen mit einem Solo.

Kappensitzung des Narrenclubs Wirbelau

Die Wirbelauer und ihre Hobbys: Fassenacht, Fassenacht, Fassenacht 

Runkel-Wirbelau. Einen Protokoller, der das Dorfgeschehen auf die Schippe nimmt und brave Leute durch den Kakao zieht, gab es diesmal nicht. Offensichtlich war niemand bei einem Seitensprung erwischt worden, und es gab wohl auch niemanden, dem Gatte oder Gattin „durchgebrannt“ war. Durchs Programm der Kappensitzung des Narren-Clubs Wirbelau (NCW) führten zwei Butler im Frack (Patrick Stoll und Simon Forier).

Weder die kleine noch die große Politik wurden angetastet. Dafür wurden Sex und Fußball, die „Lieblingsbeschäftigungen der Wirbelauer“, in Büttenreden und Zwiegesprächen abgehandelt – von „Zwei Urlauberinnen an der Südsee“ (Tamara Mönig und Christina Göltl), „Zwaa vum Urt“ (Britta Fink und Ingeborg Hief) und der „Fußballer-Frau“ (Petra Fink). Einen „Krach im Hinterhaus“ legten die Nachbarinnen Ursula Gnendiger und Carola Erbe bei einem Umtrunk an der Theke bei.

Eröffnet wurde die Schau mit dem Einzug des Elferrats mit Sitzungspräsidentin Alexandra Hollmann-Schymanietz an der Spitze, dem Kinderprinzenpaar Sophie I. und Marcel I. und den Funkenmariechen, die als erste ihre Beine warfen. Es folgte das von der Garde eskortierte Prinzenpaar Christoph I. und Ann-Kathrin I. Danach gab das Prinzenpaar von Runkel, Carolin I. und Sönke I. mit Hofmarschall René Langrock und weiterem Gefolge, seinen Nachbarn die Ehre.

Die „Girls United“ folgten mit einem Disco-Tanz, der zur Würdigung der Ehrengäste mit Bürgermeister Friedhelm Bender an der Spitze überleitete. Die Herren grüßten, machten Spendenschecks locker und wurden von den Elferrätinnen mit Küsschen von der Bühne verabschiedet. „Se Lahntalspatzen“ (Mario Dörnbrack, Jürgen Bender und Björn Eller) rissen in ihrem ersten Auftritt als Alfons, Manni und Tante Elli zusammen mit dem Duo „Westwind“ mit etlichen karnevalistischen Hits und „Skandal um Rosi“ das Auditorium von den Stühlen. Die Tanzgruppen „Seven Teens“ und das Männerballett rundeten den ersten Teil des Programms ab.

Den zweiten Teil eröffnete das „Kruppstahl-Ballett“ mit einer Tour durch Spanien mit Besuch eines Stierkampfes, einer Begegnung mit „Carmen“ und weiteren Sehenswürdigkeiten der iberischen Halbinsel. Mit einem imponierenden Solo gefiel das Tanzmariechen Alina Jost, sangen sich die „Disco-Queens“ (Maren Ermert, Laura Kuhmann und Laura Nickel) in die Hitliste, gefielen die Tanzgruppen „Diamond Sisters und Sweet Devils“ und leiteten „Se Lahnspatzen“ das Finale ein, bei dem ein Heer Aktiver in der Polonaise durch den Saal zog. Am nächsten Samstag geht die närrische Show noch einmal über die Bühne.

Weilburger Tageblatt vom 25.01.2016 anlässlich der 1. Prunksitzung 2016

Die drei Discoqueens Maren Ermert, Laura Kuhman und Laura Nickel sagen sich zur Freude des Publikum durch die Hitlisten.
Die drei Discoqueens Maren Ermert, Laura Kuhman und Laura Nickel sagen sich zur Freude des Publikum durch die Hitlisten.

Narren in Wirbelau bieten eine tolle Narrenschau

Auch ohne Politik und Dorfschwank funktioniert die Fastnacht gut: Wirbelau feiert mit Sketchen, Tanz und viel Musik

RUNKEL-WIRBELAU Eine geballte Ladung karnevalistischen Frohsinns ließ der Narren-Club Wirbelau (NCW) in seiner ersten Prunksitzung der Kampagne vom Stapel.

Das vierstündige Spektakel war eine fernsehreife Narrenshow mit viel Tanz und Gesang, die schnell auf den Siedepunkt kam; keineswegs eine Kappensitzung alter Prägung. Prunk war allein schon durch die beiden neuen Butler in Frack - Patrick Stoll und Simon Forier - angedeutet, zwei smarte Youngsters, die auf Küsschen aus waren und bei so viel weiblicher Schönheit davon auch genug bekamen.

Einen Protokoller, der Dorfgeschehen auf die Schippe nimmt und brave Leute durch den Kakao zieht, gab es nicht. Offensichtlich war im Ort niemand bei einem Seitensprung erwischt worden, und gab es auch niemanden, dem der Partner "durchgebrannt" war. Auch wurde weder die kleine noch die große Politik angetastet und auch die Flüchtlingskrise war außen vorgelassen.

Sex und Fußball wurden in Büttenreden und Zwiegesprächen abgehandelt: Von "Zwei Urlauberinnen an der Südsee" - Tamara Mönig und Christina Göltl -, "Zwaa vum Urt" - Britta Fink & Ingeborg Hief - und der "Fußballer-Frau" Petra Fink. Ein "Krach im Hinterhaus", bei dem sich die Wohnungsnachbarinnen Ursula Gnendiger und Carola Erbe in den Haaren lagen, wurde nach einem Gezänk bei einem Umtrunk an der Theke beigelegt.

Eröffnet wurde die Schau mit dem Einzug des Elferrats, je zur Hälfte Männer und Frauen sowie Sitzungspräsidentin Alexandra Hollmann-Schymanietz, dem Kinderprinzenpaar Sophie I. und Marcel I. und den Funkenmariechen, die als erste ihre Beine warfen. Es folgte das von der Garde eskortierte Prinzenpaar Christoph I und Ann-Kathrin I., das nach seiner Rede an das Narrenvolk die Bühne für den Tanz der Garde freigab. Danach gab das Prinzenpaar von Runkel, Carolin I. und Sönke I. mit Hofmarschall René Langrock und weiterem Gefolge seinen Nachbarn die Ehre.

Die "Girls United" folgten mit einem Disco-Tanz, der zur Würdigung der Ehrengäste mit Bürgermeister Friedhelm Bender (SPD) an der Spitze überleitete. Die Herren grüßten, machten Spendenschecks locker und wurden von den Elferrätinnen mit Küsschen von der Bühne verabschiedet. "Se Lahntalspatzen", Mario Dörnbrack, Jürgen Bender und Björn Eller, rissen in ihren ersten Auftritt als Alfons, Manni und Tante Elli zusammen mit dem Duo "Westwind" mit etlichen karnevalistischen Hits und Skandal um Rosi das Auditorium von den Stühlen. Die Tanzgruppen "Seven Teens" und das Männerballett rundeten den ersten Teil des Programms ab.

"Kruppstahl-Ballett" reist nach Spanien, Soli und Hits aus vielen Jahrzehnten begeistern

Den zweiten Teil eröffnete das "Kruppstahl-Ballett" mit einer Tour durch Spanien einschließlich eines Besuchs der Stierkampf-Arena, einer Begegnung mit "Carmen" und weiteren Sehenswürdigkeiten der iberischen Halbinsel. Mit einem imponierenden Solo gefiel das Tanzmariechen Alina Jost, sangen sich die "Disco-Queens" Maren Ermert, Laura Kuhmann und Laura Nickel in die Hitliste, gefielen die Tanzgruppen "Diamond Sisters" und "Sweet Devils" und leiteten "Se Lahnspatzen" das Finale ein. Dabei zog ein Heer Aktiver in der Polonaise durch den Wirbelauer Saal. Am nächsten Samstag geht die närrische Show noch einmal über die Bühne der Stadthalle.

Weilburger Tageblatt vom 18.01.2016 anlässlich der Kinder- und Jugendsitzung 2016

Kleine Narren bieten den Zuschauern ein großes Programm beim Kinderfasching in Wirbelau.
Kleine Narren bieten den Zuschauern ein großes Programm beim Kinderfasching in Wirbelau.

Nachwuchs läßt es krachen

KINDERSITZUNG: Die Zukunft der Narrenhochburg Wirbelau ist gesichert

RUNKEL-WIRBELAU Mit einer tollen Kindersitzung ist der Narrenclub Wirbelau am Samstag in die heiße Phase der Kampagne gestartet.

In der voll besetzten Stadthalle bewies der närrische Nachwuchs, dass die Zukunft in der Narrenhochburg gesichert ist. Nach einem rasanten Eröffnungstanz der Funkenmariechen (einstudiert von Tamara Mönig und Kirsten Kurz- Feikus) stellte sich das Kinderprinzenpaar vor. Die Mama von Prinz Marcel Friedrich trainiert das Männerballett, der Papa ist bei den Wagenbauern aktiv, und Opa mit Traktor ist das große Vorbild des kleinen Prinzen. Auch die Eltern von Prinzessin Sophie Nickel sind Fastnachter: Der Papa mischt beim Wagenbau mit und die Mama ist mit den "Wilden 13" unterwegs. Und überhaupt ist die kleine Schönheit beim Papa "das ganze Jahr über Prinzessin".

Sitzungspräsident Simon Forler begrüßte dann die jüngsten Akteure: Die Mädchen und Jungen vom Kindergarten "Wirbelwind" brachten als bayrische Tänzer mit "i sing a Liad für di" die Herzen der Zuschauer zum Schmelzen. Einen tollen Tanz zeigten die jungen Piratinnen und Piraten unter der Regie von Nadine Neugebauer-Kurz. Die Minis begeisterten als "coole Cowgirls" unter der Regie von Christine Skadow. Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen: Cora Mönig schilderte zum Vergnügen aller, wie die geplante Urlaubsreise auf dem Grävenecker Campingplatz endete.

Die Zuschauer erleben tolle Tanzeinlagen sowie witzige Büttenreden und Sketche

Dei "Funky Diamonds" überraschten mit einem Tanz zu "Firestone". Die schöne Choreografie stammte von Nadine Neugebauer-Kurz und Christine Skadow.

In ihrer Büttenrede wusste Miriam Hölper als Zauberin Hermine Granger allerlei über sich, Harry Potter und die Zauberei zu berichten. Die "Ladies" begeisterten mit dem Tanz "Future Husband" - einstudiert von Nadine Neugebauer-Kurz. Als Überraschungsgast, der sich erst in letzter Minute für einen Auftritt entschieden hatte, gefiel Silas Schymanietz: So wissen auch junge Nachwuchskünstler schon, wie das mit dem "ich geh mal Bier holen" funktioniert.

Leon und Lia Kurzius berichteten in der Bütt, wie geplagt ein Junge ist, wenn ihm die Schwester nicht von der Seite weicht. Viel Spaß hatten alle noch mit der "Hitparade", die Svenja und Lena Tanke mit den jungen Akteuren einstudiert hatten.

Nassauische Neue Presse vom 09.01.2016 anlässlich Vorstellung der Wirbelauer Prinzenpaare 2016

Närrischer Fahrplan für Wirbelau

Runkel-Wirbelau. Nachdem Kinderprinz Marcel I. alias Marcel Friedrich bei der Wahl des Wirbelauer Prinzen- und Kinderprinzenpaars eine gebrochene Hand auskurierte und seine Prinzessin Sophie I. (Sophie Nickel) auch nicht anwesend war, präsentierten sich nun die beiden jungen närrischen Hoheiten zusammen mit dem Prinzenpaar des Narrenclubs Wirbelau, Ann-Kathrin I. und Christoph I., und der Prinzengarde.

Am Sonntag, 10. Januar, beginnt ab 9 Uhr der Kartenvorverkauf für die Sitzungen im Gasthaus Jung. Die Termine: 16. Januar, 14.11 Uhr, Kindersitzung, 23. Januar, 19.31 Uhr, erste Sitzung; 30. Januar, 19.31 Uhr, zweite Sitzung – alle in der Stadthalle. Am 30. Januar, 10 Uhr, sind die beiden Prinzenpaare vom hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier nach Wiesbaden ins Schloss Biebrich eingeladen. Am Fastnachtssamstag, 6. Februar, steigt um 14.11 Uhr der Kindermaskenball und um 19.33 Uhr der große Preismaskenball. An Rosenmontag (8. Februar) nehmen die Wirbelauer am Rathaussturm (10.11 Uhr) und am Umzug in Runkel teil, am Faschingsdienstag zieht ab 14.11 Uhr traditionsgemäß der närrische Lindwurm durch Wirbelau, und am Aschermittwoch schließlich folgt die Beerdigung der Kirmes mit anschließendem Heringsessen.

Nassauische Neue Presse vom 13.11.2015 anlässlich der Eröffnung der der neuen Kampagne 2015/2016

Sie freuen sich auf die 5. Jahreszeit: (v. li.) Uwe Hetzl, Björn Eller, Prinz Christoph I. und Prinzessin Ann-Kathrin I., Stefan Mönig, Petra Bender, Alexandra Hollmann-Schymanietz, Svenja Tanke und Präsident Mario Dörnbrack.

Närrische Regenten für Wirbelau

Ann-Kathrin I. und Christoph I. haben in Wirbelau die närrische Regentschaft übernommen.

Runkel-Wirbelau. Der Narrenclub Wirbelau hat in der Gaststätte „Zum Lahntal“ Ann-Kathrin I. und Christoph I. zum neuen Prinzenpaar von Wirbelau gekürt. Kinderprinzenpaar sind Marcel I. und Sophie I.. Ann-Kathrin Nickel und Christoph Balz freuen sich schon sehr auf ihre närrischen Aufgaben; sie sind auch außerhalb der Fastnachtszeit ein Paar. Da der kleine Prinz alias Marcel Friedrich derzeit eine gebrochene Hand auskuriert, war auch seine Prinzessin Sophie Nickel nicht anwesend. An Marcel wurden beste Genesungswünsche ausgesprochen, die beiden werden zu einem anderen Termin vorgestellt.

„Ab heute haben wir endlich wieder Karneval“, freute sich der Vorsitzende Mario Dörnbrack. „Und in dieser Kampagne heißt es: Ohne Pause Gas geben, denn am zehnten Februar ist bereits Aschermittwoch“. Während es auch schon Jahre gab, in denen mühevoll und von vielen Runden Schnaps begleitet jemand weich geklopft werden musste, den „Job“ als Prinz und Prinzessin zu übernehmen, gab es diesmal „die früheste Bewerbung meiner Laufbahn“, wie Dörnbrack verriet. Denn Christoph Balz hatte im letzten Jahr im Elferrat gesessen und schon während der Kindersitzung seine Bereitschaft zur Übernahme der närrischen Regentschaft erklärt.

Lebensgefährtin Ann-Kathrin Nickel musste damals noch gefragt werden, stimmte aber schnell zu. Während der 21-jährige Prinz aus Greifenstein stammt und der Liebe wegen den Weg in den Runkeler Stadtteil fand, liegt der waschechten Wirbelauerin und neuen Prinzessin der Karneval im Blut. „Any“, wie die 20-Jährige gerne genannt wird, ist schon seit dem Kindergartenalter im Narrenclub aktiv und saß später bei den Kindersitzungen im Elferrat. Ihre Mama gehörte stets einer Tanzgruppe an, und Opa Wolfgang war bei den Blauen Jungs aktiv. Die Lehramtsstudentin lebt inzwischen mit Christoph, der ebenfalls studiert, zusammen in Greifenstein, hat aber den engen Bezug zur Heimat nicht verloren.

Den Butler gibt in diesem Jahr Patrick Stoll, das Sitzungsfunkemariechen wird Svenja Tanke. Schon seit 20 Jahren ist Rolf Tanke Türsteher – er bleibt es auch. Sitzungspräsidentin ist wie gewohnt die wortgewandte Alexandra Hollmann-Schymanietz. Und als Programmdirektor wirkt Björn Eller.

Folgende Termine stehen auf dem närrischen Fahrplan: 10. Januar, 9 Uhr, Kartenvorverkauf im Gasthaus Jung; 16. Januar, 14.11 Uhr, Kindersitzung; 23. Januar, 19.31 Uhr, erste Sitzung; 30. Januar, 19.31 Uhr, zweite Sitzung. Am 30. Januar um 10 Uhr sind beide Prinzenpaare vom hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier nach Wiesbaden ins Schloss Biebrich eingeladen. An Rosenmontag (8. Februar) nehmen die Wirbelauer am Rathaussturm und am Umzug in Runkel teil, am Faschingsdienstag zieht ab 14.11 Uhr traditionsgemäß der närrische Lindwurm durch Wirbelau, und am Aschermittwoch folgt die Beerdigung der Kirmes mit Heringsessen.

Nassauische Neue Presse von 08.10.2015 anlässlich Ankündigung der Wirbelauer Kirmes 2015

Wirbelauer feiern zünftige Kirmes 2015

Runkel-Wirbelau. Der Narrenclub Wirbelau richtet am kommenden Wochenende zusammen den Kirmesburschen und -mädchen wieder die Wirbelauer Kirmes in der Stadthalle aus.

Los geht’s am Kirmessamstag, 10. Oktober, 16 Uhr mit dem Stellen des Kirmesbaumes, den zuvor die Kinder des Kindergartens „Wirbelwind“ aus Wirbelau geschmückt haben. Im Anschluss folgt der offizielle Fassbieranstich durch Bürgermeister Friedhelm Bender und Ortsvorsteher Manfred Jost. Danach finden eine zünftige Kirmeseröffnung und Umtrunk rund um den Kirmesbaum statt. Gegen 19 Uhr wird die Kirmesolympiade mit lustigen und feuchtfröhlichen Spielen gestartet. Ebenso öffnet ab 18 Uhr die legendäre NCW-Cocktailbar ihre Türen.

Am Kirmessonntag, 11. Oktober, 14 Uhr, wird in der Evangelischen Kirche der Kirmes-Gottesdienst stattfinden, in diesem Jahr wieder musikalisch begleitet vom Bläserensemble des Musikvereins Runkel. Danach geht es zusammen mit dem Musikverein Runkel im Kirmesumzug zur Stadthalle. Dort können es sich die Besucher bei Kaffee, Kuchen und Musik des Musikvereins Runkel gut gehen lassen. Gegen Abend wird der traditionelle Vortanz versteigert und vorgeführt. Im Anschluss klingt der Kirmes-sonntag mit einem Dämmerschoppen aus.

Der Kirmesmontag, 12. Oktober, steht ab 11 Uhr ganz im Zeichen des traditionellen Wirbelauer Kirmesfrühschoppens. Zuvor werden die Kirmesburschen und -mädchen durch Wirbelau laufen, die Bürger wecken und mit zur Stadthalle nehmen. Gegen 15.30 Uhr folgt die Kirmestombola mit vielen attraktiven Preisen. Lose hierfür gibt es bei allen Kirmesburschen und -mädchen sowie bei den Vorstandsmitgliedern des NCW. Im Anschluss wird bis in die frühen Morgenstunden der Ausklang der Wirbelauer Kirmes 2015 weitergefeiert. Für Stimmung am Kirmesmontag sorgt die Gruppe „Zweiklang“ (Mario & Marc Schäfer mit Bianca).

An allen Tagen steht für die Kinder und auch Erwachsene ein großer Vergnügungspark auf dem Festplatz hinter der Wirbelauer Stadthalle zur Verfügung.

Weilburger Tageblatt vom 20.05.15 anlässlich der NCW-Jahreshauptversammlung 2015

Narrenclub dankt für lange Treue

EHRUNGEN Gerhard Nies und Ulrich Nickel sind in Wirbelau seit 40 Jahren dabei

Runkel-Wirbelau (red). Für ihre langjährige Vereinstreue haben Gerhard Nies und Ulrich Nickel neben einer Urkunde auch einen Glaspokal erhalten.

Die Ehrungen von Michael Krämer und Joachim Sellin wurden nachgeholt. Zudem ehrte der Vorsitzende Mario Dörnbrack Stefan Mönig, Wolfgang Steinberg, Michael Ternka, Thomas Löhr, Jörn Neugebauer, Ralf Schmiade, Frank Spelkus und Georg Zey für 25-jährige Mitgliedschaft.

In seinem Jahresbericht zeigte sich Dörnbrack zufrieden mit der zurückliegenden Kampagne 2014/15. So seien die Kinder- und Jugendsitzung sowie die beiden Prunksitzungen des Nar᠆ren-Clubs Wirbelau nahezu ausverkauft gewesen. Die Anzahl der vielen freiwilligen Helfer spreche dafür, dass die Vereinsarbeit im Narren-Club Wirbelau funktioniere, so der Vorsitzende.

Vor dem Start der neuen Kampagne richtet der Verein die Kirmes in der Stadthalle aus

In diesem Jahr steht vor dem Kampagnenauftakt am 11. November noch die Kirmes auf dem Plan. Vom 10. bis 12. Oktober richtet der Narren-Club Wirbelau das Volksfest in der Stadthalle aus. Für die musikalische Begleitung sorgen "Die Sodbrenner" und "Zweiklang".

Nassauische Neue Presse von 18.02.2015 anlässlich des traditionellen Wirbelauer Fassenachtsumzugs 2015

Narren feiern auf den Straßen

Närrischer Endspurt in Wirbelau: Am Fastnachtsdienstag feierten Tausende Narren auf Straßen und Gassen

Runkel-Wirbelau Der Narrenclub Wirbelau (NCW) konnte es gestern verschmerzen, dass der große Dreierbundszug in Limburg wie immer alle drei Jahre ein paar auswärtige Zugnummern und Zuschauer kostete. Denn der NCW hat in den eigenen Reihen genügend liebevoll gestaltete Wagen und Fußgruppen, so dass sich eine beachtliche Zuggröße von 37 Nummern ergab.

Auch Zuschauer standen in der Ortsdurchfahrt mehr als genügend. Ein Wirbelauer Wagen war dem Fußball-WM-Titel der Deutschen gewidmet, ein anderer mit Panzer und Hubschrauber der Bundeswehr, und sogar ein U-Boot fuhr durch die Wirbelauer Straßen von der Stadthalle bis zum Ortsausgang Richtung Gräveneck und dann wieder zurück. Im Horrorclub lautete das Motto der Geister, Vampire und Dämonen: „Ich weiß, was du letzte Fastnacht getan hast.“ Im NCW-Narrenhaus fuhren als Spongebobs verkleidete Kinder mit, ebenso beeindruckende Zauberer. Fernsehthemen waren die „Shopping Queen“ und „Bauer sucht Frau“. Holde Spielkarten stürzten sich ins Getümmel, Hippies, süße Muffins und wilde Rock’n’Roller. Der Prinzenwagen mit Stephan II. und Bianca II. durfte natürlich nicht fehlen, Tanzgruppen und die Garde mit ihrer großen und lautstarken Kanone. Eine Ritterburg fuhr mit, eine 80er-Jahre-Disco und närrische Weihnachtsmänner. Für Live-Musik sorgten die Blasorchester des Runkeler Musikvereins und aus Langenbach.

Aus der Kernstadt war der Prinzenwagen des Kulturvereins mit Brünni I. und Svenja I. dabei. Außerdem mischten sich Gruppen aus Freienfels, Edelsberg, Gaudernbach, Kirschhofen, Weilrod, Weyer, Villmar, Eschenau und Weinbach unters Volk. Für Abwechslung war also ausreichend gesorgt, und viele Gruppen hatten sich mit ihrer Verkleidung wirklich viel Mühe gegeben. Nach dem Zieleinlauf wurde in der Stadthalle und den örtlichen Kneipen noch bis zum späten Abend weitergefeiert.

Weilburger Tageblatt vom 17.02.2015 anlässlich des Rathaussturms in Runkel

Bender gibt die Macht ab

Wirbelauer Narren erstürmen Runkeler Rathaus

Runkel (hvo). Das Zepter im Runkeler Rathaus haben die Wirbelauer Narren am Montag an sich gerissen.

Bürgermeister Friedhelm Bender (SPD) hatte zwar sämtliche Fenster und Türen verbarrikadieren lassen und Böller zur Verteidigung bereitgelegt. Doch das half nichts.

Als kurz darauf der Narrenclub Wirbelau mit Prinz Stephan I. und Prinzessin Bianca I. sowie dem Kinderprinzenpaar Prinz Janis I. und Prinzessin Mia I. vor dem Rathaus aufmarschierten und ihre Kanone in Stellung brachten, flogen aus dem Fenster im ersten Stock des Rathauses Böller. Ein wildes Feuergefecht begann. Bereits nach wenigen Minuten sahen Bender und sein Gefolge ein, dass sie gegen diesen Gegner chancenlos waren. Der Rathauschef hisste die weiße Fahne, öffnete das Rathaustor und übergab den Schlüssel und die Stadtkasse an das Prinzenpaar. "Ich gebe gerne bis Aschermittwoch die Macht ab und freue mich, dass wir hier in Runkel den Brauch der Rathausstürmung hochhalten", sagte Bender. Schließlich sei Runkel eine Fastnachtshochburg.

Nassauische Neue Presse vom 29.04.2014 anlässlich der NCW-Jahreshauptversammlung 2014

Ehrungen beim NCW: Ruben Bender, Vorsitzender Mario Dörnbrack, Dietmar Zanner, Kassiererin Petra Bender und Britta Fink (v. li.). Foto: Klöppel

Narren ohne Nachwuchssorgen

Runkel-Wirbelau. Der Narrenclub Wirbelau hat eine durchweg positive Bilanz seiner Jubiläumskampagne gezogen und will auch weiterhin die Dorfkirmes ausrichten.

Für drei weitere Jahre wiedergewählt wurden Erster Vorsitzender Mario Dörnbrack, Zweiter Vorsitzender Stefan Mönig sowie Kassiererin Petra Bender und der komplette erweiterte Vorstand. Jürgen Auberg und Dietmar Zanner wurden für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Zanner hat sich auch als früherer Sitzungspräsident und Prinz sowie als Sänger der „Blauen Jungs“ hohe Verdienste für den Verein erworben, Auberg war ebenfalls Ex-Prinz und langjähriges Elferratsmitglied.

Dörnbrack sprach von einem erfolgreichen Jubiläumsjahr anlässlich „4x 11 Jahre NCW“. Er dankte allen Helfern, ohne die die gelungenen Veranstaltungen nicht hätten durchgeführt werden können. Der Vorsitzende ist überzeugt davon, dass das Jubiläumsjahr den Zusammenhalt im Dorf gestärkt hat und meinte: „Daran sollten wir anknüpfen“. Die Kirmes sei ein Erfolg gewesen und werde künftig alle zwei Jahre vom Narrenclub, also 2015 wieder, ausgerichtet.

Der NCW-Chef kritisierte allerdings die aus seiner Sicht geringe Qualität der Schausteller. Hier sollte sich die Stadt vielleicht einmal um bessere kümmern. Denn ein Mini-Karussell allein sei für die Kinder kein attraktives Angebot. Anschließend ging er noch auf die Fastnachtskampagne ein, in der sich zunächst niemand als Prinzenpaar zur Verfügung gestellt habe. Wegen des Jubiläumsjahres sei ein reines Männerpaar im Gespräch gewesen, doch dafür habe sich niemand gefunden. Froh war der Verein dann, dass sich Tobias Ulbert bereiterklärte, zusammen mit seiner Frau Stefanie als Prinzenpaar zu agieren. Deren Sohn Justin bildete zudem zusammen mit Chantal Steinhauer das Kinderprinzenpaar. Nach Aussagen Dörnbracks war es das erste Mal in der Vereinsgeschichte, dass Vater und Sohn in einer Kampagne zeitgleich Prinzen gewesen seien.

Der Vorsitzende freute sich außerdem über zwei gut besuchte Kappensitzungen und eine Kindersitzung, ebenfalls mit kurzweiligem Programm. „Wir haben keine Nachwuchssorgen“, verkündete Dörnbrack stolz. Björn Eller dankte er für die Organisation der Bühnenprogramme. Dennoch sei der eine oder andere zusätzliche Büttenredner gerne noch willkommen.

Als tolles Erlebnis bezeichnete Dörnbrack den Empfang des Hessischen Ministerpräsidenten für alle Prinzenpaare im Biebricher Schloss, wo der NCW mit einer Abordnung eingeladen war. Nach dem Sturm aufs Runkeler Rathaus am Rosenmontag folgte dann „der höchste Feiertag in Wirbelau“. Den NCW-Fastnachtszug hätten bei tollem Frühlingswetter mehr als 10 000 Menschen besucht. Trotzdem habe es keine Rangeleien gegeben. Zudem sei darauf geachtet worden, dass kein Alkohol an Jugendliche ausgeschenkt wird. Der Vorsitzende lobte, dass viele Freiwillige beim Aufräumen geholfen hätten und wünschte sich, „dass wir an dieses Jahr anknüpfen können“. Mit dem Heringsessen endete dann eine „mehr als zufriedenstellende Jubiläumskampagne“. Dörnbrack betonte, der NCW wolle weiter dafür sorgen, dass Wirbelau eine echte Hochburg der heimischen Fastnacht bleibe. Der Vorstand bat die Mitglieder, am Samstag, 5. Juli, zahlreich zum Aufräumen der NCW-Halle zu kommen.

Weilburger Tageblatt von 05.03.2014 anlässlich des traditionellen Wirbelauer Fassenachtsumzugs 2014

Eisbären, Karneval in Rio, Flugzeug „Bonbon-Bomber“, Blumenwiese, New York, Disneyworld, Oktoberfest, Sponge Bobs - der Faschingsumzug in Wirbelau hatte allerhand zu bieten. (Fotos: Bach)

Bunte Wagen, originelle Kostüme

Kampagne endet

Runkel-Wirbelau (mb). Eisbären, Karneval in Rio, "Bonbon-Bomber", Blumenwiese, New York, Disneyworld und Oktoberfest - zahlreiche Motivwagen sind am Fastnachtsdienstag durch Wirbelau gezogen.

Auch das Prinzenpaar thronte hoch auf seinem Wagen und Bürgermeister Friedhelm Bender hatte sich in ein Bärenkostüm gewandet. Die Wirbelauer Frauen stellten wieder originelle Fußgruppen dar - als Barbie Puppen, Prinzessinnen, Clowns, Häschen im Zauberzylinder und Elefanten wandelten sie durch Wirbelaus Straßen, an denen sich die Zuschauer dicht drängten. Musikzüge aus Langenbach, Runkel und Weilmünster sorgten für den passenden Rhythmus. Aus Runkel wurde die Kanone mitgeführt.

Auswärtige Gruppen aus Aumenau, Weinbach, Freienfels, Edelsberg, Eschenau, Kirschhofen, Gaudernbach, Villmar und Odersbach waren ebenfalls mit von der Partie. Insgesamt hatten sich 39 Gruppen beteiligt.

Bei strahlendem Sonnenschein herrschte eine tolle Stimmung und die Narren nutzten den letzten Tag der Kampagne, um noch einmal ausgelassen zu feiern.

Nassauische Neue Presse vom 04.03.2014 anlässlich des Rathaussturm am Rosenmontag 2014 in Runkel

Die Wirbelauer Narren übernahmen gestern im Runkeler Rathaus vom bärigen Bürgermeister Friedhelm Bender die Macht. Foto: Klöppel

Bender hatte „Schnauze voll“

 

 

Hart wehrten sich die Mitarbeiter des Runkeler Rathauses und Bürgermeister Friedhelm Bender gestern früh gegen den Ansturm der Wirbelauer Narren. Doch nach einem langen Kugelhagel von beiden Seiten mussten sie sich ergeben. Das Heer des Narrenclubs hatte nämlich Unterstützung aus Runkel vom Karneval Haubitzen Korps bekommen. Und zwei Gegner mit großen Kanonen waren dann sogar für Friedhelm Bender, der eigentlich im Fell eines tapsigen Bären von den Gegnern unerkannt bleiben wollte, eine Nummer zu viel.

Ebenfalls mit am Start waren die Wirbelauer Garde und die Kindergarde, die vor zahlreichen Zuschauern schöne Kostproben ihres Könnens ablieferten. „Ich freue mich, dass ihr mir die Macht abnehmt, denn ich hab’ die Schnauze voll“, sagte Friedhelm Bender. Die Welt wäre viel erträglicher und vernünftiger, wenn die Karnevalisten immer das Sagen hätten. Jeder habe im Leben seine „Päckchen zu tragen“ und folglich etwas Freude verdient. So gab Bender den symbolischen Rathausschlüssel und die Stadtkasse gerne weiter und bat die neuen Runkeler Regenten, die roten Zahlen mit Humor zu nehmen. Und in einer sozialen Stadt wurde dann auch nicht an Kräppeln und Bier für die Jecken gespart. Das Prinzenpaar ist sich sicher, Bender bis zum Aschermittwoch mit Feiern außer Rand und Band und Fröhlichkeit toppen zu können.

Weilburger Tageblatt vom 04.03.2014 anlässlich Rathaussturm in Runkel

In Runkel knallt´s zur Fassenacht

Nicht nur das Runkeler Rathaus erstürmt, sondern auch ihren elften Hochzeitstag gefeiert haben Prinz Tobias I. und Prinzessin Stefanie I. (Tobias und Stefanie Ulbert) aus Wirbelau. Unterstützt wurden sie vom Kinderprinzenpaar (Chantal Steinhauer und Justin Ulbert), der Garde und der Kindergarde. Ebenfalls in Begleitung hatte das Prinzenpaar den Runkeler "Karneval Haubitzen Korps".

Runkeler Rathaus verteidigt sich mit Böllern und muss sich doch ergeben

Beide Garden brachten je eine Kanone vor dem Rathaus in Stellung und nahmen das Gebäude unter Dauerbeschuss. Die Donnerschläge hallten laut durch die alten Gassen von Runkel. Die Belagerten im Rathaus wollten aber so schnell nicht aufgeben und warfen ebenfalls Böller aus den Fenstern in Richtung Garde. Schließlich wurde aber doch eine weiße Fahne in einem der Fenster sichtbar.

Nassauische Neue Presse vom 17.02.2014 anlässlich des Besuchs bei Ministerpräsident Volker Bouffier im Biebricher Schloss in Wiesbaden

Ministerpräsident Volker Bouffier und seine Frau Ursula mit dem Kinderprinzenpaar Prinz Justin I. und Prinzessin Chantal I. sowie Prinz Tobias I. und Prinzessin Stephanie I. Foto: S. Trapp

 

Närrischer Empfang im Biebricher Schloss

Die ersten Höhepunkte haben die Majestäten der Wirbelauer Fastnacht bereits erlebt, nämlich das Zusammentreffen mit Ministerpräsident Volker Bouffier und dessen Ehefrau Ursula sowie die Kinder- und Erwachsenensitzungen.

Runkel-Wirbelau. 

Der letzte Höhepunkt folgt mit dem großen Umzug am Fastnachtsdienstag. Der Empfang bei Ministerpräsident Volker Bouffier im Schloss Biebrich mit Vertretern aus 441 Karnevalsvereinen aus ganz Hessen war auch für die Wirbelauer Delegation eine große Sache. Mit dabei waren das Kinderprinzenpaar Prinz Justin I. und Prinzessin Chantal I. (Justin Ulbert, Chantal Steinhauer) sowie Prinz Tobias I. und Prinzessin Stephanie I. (Tobias Ulbert, Stephanie Ulbert). Der Regierungschef dankte für den ehrenamtlichen Einsatz der „hessischen Repräsentanten des Frohsinns und des närrischen Brauchtums“. Bouffier wörtlich: „Sie alle sind Botschafter des Frohsinns. Sie machen Menschen glücklich und froh, das ist ganz wichtig – dafür ein großes Dankeschön.“

Nassauische Neue Presse vom 10.02.2104 anlässlich der 1. Prunksitzung 2014

Das "Freinfelser Männerballett" ist eine Augenwiede

Das riss alle von den Stühlen

Mit einer beachtlichen Zahl an aktiven Mitstreitern startete der Narren-Club Wirbelau seine 1. Prunksitzung der närrischen Kampagne. Einmal mehr bewies der NCW dabei, dass die fünfte Jahreszeit den Menschen in diesem Runkeler Stadtteil auf den Leib geschrieben ist.

Runkel-Wirbelau. 

Dieses Mal lag die Macht in der Hand der Amazonen, die mit der Sitzungspräsidentin Alexandra Hollmann-Schymanetz an der Spitze den Elferrat stellte und sich mit dem Stadtoberhaupt Friedhelm Bender als „Bürgermeister of Girls“ an seine Seite holte. Um dieser Ehre würdig zu sein, musste der „erste Bürger des Fürstenstädtchens“ allerdings eine Bewährungsprobe bestehen: Den riesigen „Römer“, aus dem die Akteure des Abends jeweils nach ihren Auftritten einen Schluck Wein nehmen dürfen, in einem Zug zu leeren. Die als Zeichen der Würde verliehene pinkfarbe Schärpe wolle er jetzt immer tragen, versicherte der Geehrte, der auf eine lange Rede verzichtete und mit den Worten „Hier ist mein Scheck, und ich bin weg“ die Bühne verließ, auf die er zusammen mit weiteren Ehrengästen zur Verleihung des Ordens gebeten worden war. Der Auftakt der Sitzung mit dem Einmarsch von Elferrat, Kinderprinzenpaar, Funkenmariechen, Butler, Prinzenpaar und dem flotten Tanz der Garde war garniert mit den Begrüßungsreden der Sitzungspräsidentin und der Tollitäten Tobias I. und Stefanie I. (Ulbert), die nächste Woche in die Landeshauptstadt zum Empfang der närrischen Hoheiten aus Hessen durch den Landesvater Volker Bouffier reisen.

Einen „Protokoller“ hatte die Sitzung dieses Mal nicht. Dafür blendeten die beiden Butler (Björn Eller und Axel Jankowski) in die 20er Jahre des „Butler-Daseins“ bei den Wirbelauer Kappensitzungen zurück, in denen auch Friedhelm Bender auf seiner Karriereleiter einmal Sitzungspräsident war, ohne zu ahnen, dass er einmal Bürgermeister würde. Bei der längsten Sitzung der Ära, die bis 1.30 Uhr dauerte, habe Bender allerdings schon bewiesen, dass er Probleme „aussitzen“ kann.

An Büttenreden war der NCW dieses Mal etwas sparsam und beschränkte sich auf das Zwiegespräch der Butler, den Fall eines Antrags auf Namensänderung in einer Amtstube (Ursula Gnendiger und Elvira Hollmann) und die Erlebnisse der „Tankstellen-Liesel“ (Bianca Gnendiger), die Tag und Nacht für ihre Kunden auf den Beinen ist.

Dafür rissen Tänze und Gesang das Auditorium von den Stühlen. So „Se Lahntalspatzen“ (Jürgen Bender, Mario Dörnbrack und Björn Eller) in zwei Auftritten in jeweils anderem Outfit und anderem Genre ein Sketch der Männergruppe über „Schneewittchen und die sieben Zwerge mit der eifersüchtigen und bösartigen Königin“, die Tanzgruppen „Five to One“ (fünf Mädchen und ein flotter Kerl), die „Wirweler Marrercher“ (Fußballerinnen, die jeden Gegner vom Platz fegen und auch in der dritten Halbzeit ihre Frau stehen), das „Kruppstahl-Ballett“ (am Box-Ring und im Fitness-Studio) sowie das exzellente „Freienfelser Männerballett“ mit einem faszinierenden Showtanz im Eismeer als abschließendem Höhenpunkt. Wo es früher zusammen mit den Luftballons Konfetti vom Hallenhimmel regnete, flatterten heuer farbige Schnitzel in fast halber Streicholzschachtelgröße über die Tische in die Gläser. Und dann ging sie los: Die Polonäse durch den Saal über Tische und Stühle mit dem NCW-Lied „Heut’ sind wir Narren, ganz große Narren, ohne Ach und ohne Weh, Helau am NCW . . .“

Weilburger Tageblatt vom 06.02.2014 anlässlich Kinder- und Jugendsitzung 2014

Hatte viel über ihre Familie zu berichten: Cora Mönig, die mit Witz und Charme die Zuschauer begeisterte.

Volle Hütte erfreut Kids

Jugendsitzung in Wirbelau kommt an

Runkel-Wirbelau (red). Damit hatten selbst dee Veranstalter vom Narrenclub Wirbelau (NCW) nicht gerechnet. Deutlich mehr Zuschauer als erwartet kamen zu der Kindersitzung, so dass der Verein spontan weitere Tische und Stühle aufbauten musste.

Pünktlich um 14.11 Uhr eröffneten das Funkenmariechen mit einem Tanz die närrische Sitzung. Einstudiert hatten den Tanz Kirsten Kurz-Feikus und Tamara Mönig. Nachdem Sitzungspräsident Luca Becker seine Eröffnungsrede gehalten hatte, konnte der Fastnachtsrummel beginnen.

Als das Kinderprinzenpaar Chantal Steinhauer und Justin Ulbert die Bühne betraten, erhob sich das Publikum bereits zum ersten Mal klatschend, um es zu begrüßen. Frech verkündete das Duo in seiner Rede, dass es von nun an das Zepter bei der Fastnacht übernehme.

Das Programm hatte einiges zu bieten: So verzückte der Kindergarten "Wirbelwind" das Narrenvolk, Cora Mönig begeisterte als einzige Büttenrednerin die Zuschauer und nahm dabei ihre faschingsverrückte Familie mächtig aufs Korn.

Bei der Hitparade reißt es das Publikum vollständig von den Sitzen

Der NCW begrüßte zudem zwei Tanzgruppen von befreundeten Karnevalsvereinen: Die ACA-Jugendgarde aus Aumenau ist dabei schon seit mehreren Jahren ein gerne gesehner Gast und konnte sich auch in diesem Jahr wieder über großen Applaus der Publikums freuen. Zum ersten Mal dabei in der Wirbelauer Kampagne waren die "Funky Shadows" aus Merenberg. Sie begeisterten die Zuschauer mit einem Mix aus Erzählung und Tanz.

Gleich mit zwei Tanzgruppen hatte Bianca Gnendiger geprobt: zum einen die "Young Men Group and Dream Girls", die auf den Hit "Cotton Eye Joe" tanzten und zum anderen die "Dancing Angels". Beide Gruppen schafften es mit ihrer Leistung den gefüllten Saal in Staunen zu versetzen.

Außerdem eroberten die "Lumberjacks" die Bühne und zogen mit dem aktuellen Hit "Timber" von "Pitbull" die Zuschauer in ihren Bann.

Nach der elfminütigen Pause traten fünf "Barbie Girls" ganz in rosa auf die Bühne und tanzten für ihren "Ken", der in Form eines lebensgroßes Pappaufstellers vom Seitenrand zuschaute.

Nachdem der Sitzungspräsident seine "Meute" aus dem Elferrat vorgestellt hatte, bedankte er sich noch bei Sitzungsfunkenmariechen Tabea Effelberger, bei den Butlern und Kulissenschiebern Patrik Stoll, Patrick Pfeiffer und Max Tabory, bei Christoph Forler für die Lichtgestaltung und Technik und bei Jupp Meilinger für die musikalische Gestaltung des Abends.

Den Abschluss bildete eine Hitparade, die mit vier Liedern das Publikum nochmals von den Plätzen riss. Das Programm beendete Sitzungspräsident Luca Becker mit seiner Abschlussrede

Nassauische Neue Presse vom 28.01.2014 anlässlich Vorstellung der Wirbelauer Prinzenpaare 2014 und Bekanntmachung der Närrischen Termine 2014

Das Prinzenpaar und das Kinderprinzenpaar mit Gefolge: (von links) Cora Mönig, Nele Hetzl, Prinzessin Stefanie Ulbert, Kinderprinzessin Chantal Steinberg, Prinz Tobias Ulbert, Kinderprinz Justin Ulbert, Mia Neugebauer und Celin Ulbert.

Helau: Zwei Prinzenpaare in Wirbelau

Runkel-Wirbelau. Zur Fastnachtskampagne laden das Kinderprinzenpaar Chantal I. (Chantal Steinhauer) und Justin I. (Justin Ulbert) und das Prinzenpaar Stefanie I. (Stefanie Ulbert) und Tobias I. (Tobias Ulbert) ein.

Folgende Termine erstrecken sich über die nächsten Wochen: Nachdem am vergangenen Sonntag die Lose zur Vergabe der Eintrittskarten für die zwei Sitzungen in der Gaststätte „Zum Lahntal“ gezogen wurden, beginnt der Verkauf in der Reihenfolge der Lose, der Karten.

Am kommenden Samstag, 1. Februar, findet die Kindersitzung in der Wirbelauer Stadthalle statt – Beginn um 14.11 Uhr, Einlass ist ab 13.11 Uhr.

Am 8. und 15. Februar folgen die zwei Sitzungen jeweils um 19.33 Uhr, ebenfalls in der Stadthalle. Restkarten gibt es bei Petra Bender unter Telefon:  (0 64 71) 5 29 69.

Am 1. März steigt, auch in der Stadthalle, der jährliche Maskenball ab 20.11 Uhr.

Die Abfahrt zum Runkeler Rathaussturm an Rosenmontag erfolgt um 10 Uhr ab der Gaststätte „Zum Lahntal“.

An Fastnachtsdienstag kommt es ab 14.11 Uhr mit dem beliebten Fastnachtsumzug zum jährlichen Höhepunkt – erneut schlängelt sich der „Lindwurm“ die gleiche Strecke zweimal entlang. Anmeldungen können bei Rolf Tanke, Telefon:  (0 64 71) 55 57, oder Uwe Hetzl, Telefon:  (0 64 71) 50 62 79, abgegeben werden. Im Anschluss steigt die große „After-Zug-Party“ in der Stadthalle mit der Gruppe „Hi-Life“.

An Aschermittwoch wird um 15 Uhr die Kampagne bei der Gaststätte „Zum Lahntal“ beerdigt und mit dem gemeinsamen Heringsessen abgeschlossen.

Weilburger Tagebaltt vom 18.11.2013 anlässlich des NCW-Jubiläums "4x11 Jahre NCW"

"4x11": Wirbelauer Narren feiern Schnapszahl 

Runkel-Wirbelau (hvo). Die Einladung des Narrenclubs Wirbelau zur Jubiläumsveranstaltung "4x11 Jahre" hat viele Narren ins Bürgerhaus gezogen. Schließlich haben Schnapszahl-Jubiläum im Karneval besondere Bedeutung.

Runkel-Wirbelau (hvo). Die Einladung des Narrenclubs Wirbelau zur Jubiläumsveranstaltung "4x11 Jahre" hat viele Narren ins Bürgerhaus gezogen. Schließlich haben Schnapszahl-Jubiläum im Karneval besondere Bedeutung.

Sichtlich erfreut übergab der Vorsitzende Mario Dörnbrack nach seiner kurzen Begrüßung das Mikrofon an Petra Bender, die in den folgenden zweieinhalb Stunden durch das Programm führte.

Mit einem Gardetanz, einstudiert von Kirsten Kurz-Feikus und Tamara Mönig eröffneten die Wirbelauer Funkenmariechen den Jubiläumsabend, direkt danach erhoben sich alle von ihren Plätzen, denn es folgte der Einzug der alten und neuen Prinzenpaare. Das Kinderprinzenpaar Chantal Steinhauer und Justin Ulbert sowie das Prinzenpaar Stefanie und Tobias Ulbert übernahmen die Regentschaft und Zepter ihrer Vorgänger und wurden von den Narren mit stürmischem Applaus in ihr Amt eingeführt.

Sodann stürmte die Knastschwester (Frank Hautzel) die Bütt und schilderte in ihrem zweistündigen Knasturlaub, was man hinter schwedischen Gardinen alles erlebt.

Fünf grazile Mädels und ein knackiger Junge zeigten als Ballett "Five to One" ihren unter Elisabeth Ließ und Claudia Janevski einstudierten Tanz, hierfür wurden sie mit reichlich Applaus belohnt.

Stimmungslieder kommen gut an

Ohne die anderen Auftritte zu schmälern, waren "Se Lahntalspatzen" der Höhepunkt des Abends, Mario Dörnbrack, Jürgen Bender und Björn Eller brachten mit ihren Stimmungsliedern die Halle zum Beben und das Publikum auf ihre Seite.

Zwischen den Vorträgen wurden langjährige Vereinsmitglieder geehrt, für 25 Jahre Treue zum NCW ehrte der Vorsitzende die Mitglieder Jürgen Bamberg, Jörg-Peter Heil, Fridolin Martin und Rolf Tanke. Für 40 Jahre Treue zum Verein wurden Manfred Jost II, Harald Dörnbrack, Eckhard Gnendiger, Gerd Nickel und Wolfgang Becker ausgezeichnet.

Als zweiter Büttenredner des Abends berichtete Jörg Caspari aus Edelsberg vom Leben eines Klomannes und erhielt hierfür reichlich Applaus. Nachdem benachbarte Vereine Grußworte übermittelt hatten, eroberte das Ballett "Wirweler Marrercher un Import" die Bühne und begeisterte mit einem von Kirsten Kurz-Feilkus und Nadine Neugebauer-Kurz einstudierten Tanz.

Den Abschluss hatten wieder die Lahntalspatzen, die mit ihrem Gesang einen schönen Schlusspunkt unter eine kurzweilige Jubiläumsveranstaltung setzten.

Runkeler Blättchen Ausgabe 7/2013 anlässlich der Wirbelauer Kirmes 2013

Nassauische Neue Presse vom 02.10.2013 anlässlich Vorstellung der Kirmesburschen und -mädchen und Bekanntgabe der Wirbelauer Kirmes 2013 mit dem Narrenclub Wirbelau als Veranstalter

Die Wirbelauer Kirmesjugend sorgt an allen Tagen für gute Stimmung: (v. li.) Sina-Marie Klement, Denise Klein, Jelena Jost, Tabea Kuhmann, Lukas Hautzel, Selina Roßbach, Sarah Kittelmann, Simon Forler, Marvin Göltl, Marcel Pfeiffer, Svenja Tanke, Andre Hammermeister, Max Tabory, Saskia Hammermeister und Patrik Stoll. Es fehlen: Luca Becker, Laura Nickel und Patrick Pfeiffer. Foto: NNP
Plakat zur Wirbelauer Kirmes 2013

Wirbelauer feiern Kirmes

Der Narrenclub Wirbelau und die Kirmesjugend richten die Kirmes 2013 aus. Den Auftakt macht am Samstag, 5. Oktober, um 15.30 Uhr der Kindergarten "Wirbelwind" mit dem Schmücken des Kirmesbaums.

Runkel-Wirbelau. 

Der Narrenclub Wirbelau und die Kirmesjugend richten die Kirmes 2013 aus. Den Auftakt macht am Samstag, 5. Oktober, um 15.30 Uhr der Kindergarten „Wirbelwind“ mit dem Schmücken des Kirmesbaums. Dieser wird dann um 16 Uhr von den Kirmesburschen vor der Stadthalle gestellt. Danach erfolgt der offizielle Fassbieranstich durch Bürgermeister Friedhelm Bender (SPD) und Ortsvorsteher Manfred Jost mit anschließendem Umtrunk. Ab 19 Uhr sorgt eine Kirmesolympiade mit lustigen und feuchtfröhlichen Spielchen, wie Bierkrugstemmen, Bobbycarrennen, für reichlich Stimmung.

Am Sonntag, 6. Oktober, findet um 14 Uhr der Gottesdienst in der evangelischen Kirche statt. Von dort geht auch der Kirmeszug mit dem Musikverein Runkel durchs Dorf zur Stadthalle. Hier gibt es Kaffee und Kuchen und ein gemütliches Beisammensein mit dem Musikverein Runkel.

Der Montag beginnt um 11 Uhr mit dem traditionellen Frühschoppen mit der Gruppe „Zweiklang“ (Mario und Marc Schäfer) in der Stadthalle. Gegen 15.30 Uhr haben die Besucher der Kirmes Gelegenheit, bei der Kirmes-Tombola attraktive Preise zu gewinnen. Beim anschließenden Dämmerschoppen bei Musik und Tanz klingt die Kirmes langsam aus. Hinter der Stadthalle wartet ein Vergnügungspark auf die Gäste. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

Weilburger Tageblatt vom 12.02.2013 anlässlich Rathausturm in Runkel 2013

Aller Widerstand war zwecklos: Am Ende musste Friedhelm Bender den Rathausschlüssel abgeben.
Das närrische Volk hatte sich vor dem Runkeler Rathaus versammelt. Mit Kanonendonner wurde Friedhelm Bender zum Aufgeben bewegt.

Bender bis auf Weiteres beurlaubt

Runkel (hvo). In Runkel musste Bürgermeister Friedhelm Bender (närrisch) den Rathausschlüssel abgeben

Heftiger Kanonendonner ließ am gestrigen Rosenmontag die Runkeler Altstadt erzittern, mit zwei Kanonen und mehreren Gewehren schoss der Narren Club Wirbelau (NCW) das Runkeler Rathaus sturmreif, ohrenbetäubender Lärm und wabernde Pulverschwaden zeigten, wie erbittert um das Rathaus gekämpft wurde. Bürgermeister Bender - er hatte anfangs noch getönt "Hier kommt ihr nicht rein" - und sein Tross leisteten tapfer Widerstand, aber angesichts der Übermacht gaben sie sich geschlagen, hissten die weiße Fahne und ergaben sich bedingungslos. Bürgermeister Bender übergab als Zeichen der Kapitulation den Rathausschlüssel an das Prinzenpaar Kim I. und Jenny I. und an das Kinderprinzenpaar Leon I. und Angelina I. Zur Siegesfeier und erfolgreichen Eroberung legten auf dem Vorplatz zum Rathaus elf Funkenmariechen einen tollen Tanz hin. Prinz Kim I. versprach der Narrenschar: "Bis Aschermittwoch meistern wir Wirbelauer hier in Runkel jede Krise."

Weilburger Tageblatt vom 21.01.2013 anlässlich der 1. Prunksitzung 2013

Bei bester Stimmung haben Aktive und Gäste am Samstagabend die erste Prunksitzung des Narrenclubs Wirbelau in der voll besetzten Stadthalle gefeiert. (Foto: Bach)

Wirbelauer Narren machen Stimmung

Wirbelauer Fassenachter bieten tolles Programm

Runkel-Wirbelau (mb). Bei bester Stimmung haben Aktive und Gäste am Samstagabend die erste Prunksitzung des Narrenclubs Wirbelau in der voll besetzten Stadthalle gefeiert. Die zweite Sitzung findet am kommenden Samstag ab 19.33 Uhr statt.

Geboten wurde wieder einmal Unterhaltung vom Feinsten für Ohr, Auge und Herz und mit neuen und altbewährten Stars der Wirbelauer Fassenacht. Für Stimmung sorgte während des Programms und anschließend die Gruppe "Westwind". Nach dem Einmarsch des Elferrats, des Kinderprinzenpaares Leon Stoll und Angelina Bender sowie der Butler Björn Eller und Axel Jankowski legten die Funkenmariechen unter der Leitung von Kirsten Kurz-Feikus und Tamara Mönig einen flotten Tanz aufs Parkett.

Sitzungspräsidentin Alexandra Hollmann-Schymanietz führte mit viel Witz durch das Programm. Und dann sprach das Prinzenpaar Kim Winkler und Jenny Jung Grußworte zum närrischen Volk, denen zwei Tanzauftritte der Garde zu Versionen von "Jetzt geht’s los" und "Can Can" folgten. Einstudiert hatten dies Kirsten Kurz-Feikus und Nadine Neugebauer-Kurz.

"Eunuche" Frank Hautzel klagte in der Bütt sein Leid, ließ sich aber operieren und konnte anschließend den Aufenthalt im Harem mit 30 schönen Frauen genießen. Für ein kräftiges Ansteigen der Stimmung im Saal sorgten dann "Se Lahntalspatzen" alias Jürgen Bender, Mario Dörnbrack und Björn Eller, die mit Hits wie "Mit 66 Jahren" oder "Ein Bett im Kornfeld" das Publikum begeisterte. Als "Malwine un es Berta" standen Bianca Gnendiger und Christine Skadow in der Bütt. Sie zogen nicht nur ihre Ehemänner durch den Kakao, sondern ließen auch so manchen Wirbelauer nicht ungeschoren - so etwa die "drei Eisheiligen Manni, Tschicken und Ellers Björn". Einen tollen Tanz legte die Männergruppe unter der Regie von Nathalie Friedrich vor, die in Flower-Power-Kostümen mit Peace-Zeichen um den Hals und Jimi-Hendrix-Frisur faszinierten.

Besuch im Schwimmbad ufert zum Bad in Champagner aus

Allerlei Witziges aus dem Eheleben aber auch aus dem Dorfgeschehen gaben Ingeborg Hief und Britta Fink als die "Zwa vom Urt" zum Besten. Eine originelle Tanz-Choreografie hatten sich Kirsten Kurz-Feikus und Nadine Neugebauer-Kurz für die "Wirwelauer Marrercher un Import" zu einem Medley mit Liedern von Udo Jürgens ausgedacht.

Als "En Oma" stand Kathy Steger in der Bütt und bewirkte beim Publikum wahre Lachsalven, etwa mit der Geschichte von einem Wirbelauer, der einen Hundefreundlichen Zaun erreichtet hat, durch den die Vierbeiner in seinen Garten gelangen und dort ihr Häufchen erledigen können. Oder vom Besuch eines Schadecker Schwimmbads, in dem das Baden aufgrund des hohen Runkeler Wasserpreises zum Bad im Champagner ausufert. Eine sagenhafte Wirkung erzielten die drei "Trällerpfeifen" alias Annette Michel-Bitsch, Alexandra Hollmann-Schymanietz und Britta Fink, die als Matrosen mit vielen Hits die Stimmung auf den Siedepunkt brachten. Wie es im Seniorenheim zugeht, stellten die "Ahle" pantomimisch dar. Einen starken Gastauftritt hatte das Freienfelser Männerballett, das unter der Leitung von Christopher und Nikolai Lenz als Clowns faszinierte. Nach einem weiteren Beitrag der "Lahntalspatzen" kamen alle Aktiven zum Finale auf der Bühne zusammen.

Nassauische Neue Presse vom 14.01.2013 anlässlich der Kinder- und Jugendsitzung 2013

Die junge Garde der Wirbelauer Narrenzunft tanzt und marschiert mit Elan. Foto: Horz

Bei den Wirbelauer Fassenachtern fallen die Äpfel nicht weit vom Stamm. Das zeigte der Narrennachwuchs bei seiner traditionellen Kindersitzung in vollem Haus mit einem spritzigen Programm.

Runkel-Wirbelau. 

Mit Humba-Täterä zog die Narrenschar in die Stadthalle ein. Ehe der forsche Sitzungspräsident Luca Becker seine Jungfernrede hielt, ließ er die Funkenmariechen in dem von Kirsten Kurz-Feikus und Tamara Mönig einstudierten Tanz ihre Beine werfen, bevor das Kinder-Prinzenpaar Lena Tanke und Maximilian Nickel ihre Antrittsrede hielt.

Danach war Rennfahrerzirkus angesagt. Einstudiert vom Team des Kindergartens "Wirbelwind" und geleitet von Natascha Ax bevölkerten die jüngsten Stars der Wirbelauer Fassenacht die Piste.

Obwohl bis dahin noch nicht viel Staub aufgewirbelt war, traten zwei Putzfrauen (Angelina Bender und Leon Stoll) auf den Plan. Ex-Kinderprinzessin Marie Kuhmann präsentierte sich als Schlaumeierin und probierte ihre Weisheit über die Wirkung von Apfelkernen zur Steigerung des Intelligenzquotienten bei ihrer Gesprächspartnerin Vanessa Krylow aus. Dann begeisterte das jüngste Bütten-Talent Cora Mönig mit einem Bären-Witz. In einem Zwiegespräch stritten sich Alina Jost und Paulina Blank über die Rangordnung zwischen Buben und Mädchen. Zum Knüller der Sitzung wurde die Mitmach-Activity mit Dennis Steinhauer und Kinderprinz Maximilian Nickel.

Erstaunliche Beweglichkeit ihrer Glieder und viel Kondition bewies Alina Jost, die bei ihrem Gardetanz ihre Beine über den Kopf warf. Einstudiert von Kathy Steger und Elisabeth Ließ brachte die nächste Tanzgruppe "den Sommer nach Wirbelau", fegte die Garde aus Aumenau über die Bühne und waren Stars aus den Charts in einer Hit-Parade zu Gast. Zum Finale rief der Präsident alle Aktiven auf die Bühne, ließ Luftballons regnen und startete die große Polonaise, die das Auditorium von den Stühlen riss.

Weilburger Tagebaltt vom 14.01.2013 anlässlich der Kinder- und Jugendsitzung des NCW 2013

Vom Orient bis zum Wilden Westen

KINDERSITZUNG "Zwei beste Freundinnen" haben Lacher in Wirbelau auf ihrer Seite

Runkel-Wirbelau. Kinder und Jugendliche des Narren-Clubs Wirbelau zeigen auf ihrer Fastnachtssitzung ein buntes Programm mit orientalischen Tänzen, Funkenmariechen und "Village People" im Miniaturformat.

In den Büttenreden lachen 220 Besucher über den Zank zweier Freundinnen und der Vorbereitung auf die Führerscheinprüfung.

Seit dem 11. November sind Angelina Bender und Leon Stoll in Wirbelau im Amt des Kinderprinzenpaares. Das Blut, das in ihren Adern fließe, sei ebenso blau wie ihr königliches Gewand. "Es ist supertoll, Prinz zu sein und meine Prinzessin fand ich schon im Kindergarten ganz toll", gesteht Prinz Leon I. in seiner Antrittsrede. Angelina I. habe sich mit ihrem Amt vorgenommen, den Schulstress durch das Fastnachtfeiern zu vertreiben. Ein dreifach donnerndes "Wirbelau Helau" tönt durch die mit Girlanden geschmückte Stadthalle des Ortes.

220 Kinder und Eltern sind zur Kinder- und Jugendsitzung gekommen, um ein kreatives Bühnenprogramm in musikalischer Begleitung von Alleinunterhalter Jupp Meilinger zu erleben. "Das Programm muss gut koordiniert sein, weil viele Kinder bei mehreren Auftritten mitwirken", erklärt Programmdirektorin Svenja Tanke. Am beliebtesten seien bei den Kindern die Tänze in bunten Kostümen.

n "Village People" tanzen, Alina Jost schlägt Rad und steht in der Bütt

Der Kindergarten Wirbelwind begeistert mit seinem Cowboytanz. Die kleinen Cowboys und Cowgirls schwingen auf der Bühne das Lasso, reiten auf Pferden und drehen sich im Kreis. Alina Jost begeistert die Zuschauer mit ihrem Solotanz zum Lied "Ole, Ola, Ole" von Jessi Matador. Auf der Bühne schlägt sie ihr Rad und springt in den Spagat.

Auch die "Village People" im Miniaturformat fehlen in Wirbelau nicht. Nico Gnendiger, Max Kessler, Tom Kessler, Lennard Keller, Finn Keller und Jannis Keller tanzen als Bauarbeiter, Cowboy, Indianer, Soldat, Polizist und Gangster das Lied "YMCA". Orientalisch wird es beim Tanz "Bollywood 11". Lange Ohrringe und bunte Kleider verwandeln die Tänzerinnen in kleine Bollywoodstars.

In der Büttenrede "Zwei beste Freundinnen" beschimpfen sich Vanessa Krylow und Marie Kuhmann. Die beiden sind eigentlich die besten Freundinnen, aber manchmal habe die eine ein "Hirn wie ein Sieb", der anderen fehle dann und wann "ein Rädchen im Betrieb". Während die eine eine "Schlafkapp" sei, sei die andere wie eine Schnecke nach dem Aufstehen. Trotzdem bekennen beide im Chor: "Ach was ham wir uns so lieb". Alina Jost erzählt in ihrer Büttenrede von ihrer großen Schwester, die gerade für den Führerschein büffelt. Das Wohnzimmer wird zum Kreisverkehr und die große Schwester übt die Vorfahrtsregeln.

Für die Programmdirektorinnen Svenja Tanke, Ena Brumm und Frauke Nies ist die Sitzung gelungen, wenn alle Kinder Spaß an ihren Auftritten und beim Zuschauen hatten.

Weilburger Tagebaltt vom 12.11.2012 anlässlich der Eröffnungsversammlung am 11.11.2012

"Heut' beginnt die Narretei" 

Runkel-Wirbelau (mhz). Mit dem Fastnachtslied "Heut' sind wir Narren..." ist der Narrenclub Wirbelau in die Kampagne 2012/13 gestartet. 

Aus den Startlöchern kam die schlagkräftige Mannschaft im Gasthaus "Zum Lahntal", das dieses Mal erst recht Standquartier sein wird. Denn die 23-jährige Tochter wurde in den Stand der Prinzessin Jenny I. erhoben. An ihrer Seite dient der stattliche Prinz Kim I. (Winkler) Gott Jokus.

Kern der Sitzung waren die Wahlen des Prinzenpaares und des Elferrates sowie die Besetzung der Funktionen, ohne die keine Veranstaltung ordentlich verläuft.

Mit dem 28-jährigen Elektriker Kim Winkler wurde ein Prinz mit stattlicher Statur gefunden, der die Närrinnen "elektrisieren" dürfte.

Auch Ihre Lieblichkeit an seiner Seite dürfte bei den närrischen Untertanen gut ankommen, wie auch der Kinderprinz Leon Stoll und die Prinzessin Angelina Bender.

Im Elferrat wird Alexandra Hollmann-Schymanietz als Präsidentin wieder "das Bömmelche" schwingen. Ihr zur Seite sitzen Florian Stoll, Tobias Lembach, Marcel Gnindiger, Bianca Gnendiger, Luca Nickel, Sebastian Schutzbach, Mara Facklam, Ruben und Stefanie Bender, Tina Biehl, Ramona Hammes, Frauke Nies, Angela Urban und Kadhy Steger.

Die beiden Butler verkörpern Björn Eller und Axel Jankowski, als Funkenmariechen fungiert Ann-Kathrin Nickel, die Kulissen schieben Oliver Skadow und Alfred Bäcker. Herbert Friedrich rundete mit einer Dia-Schau mit Aufnahmen aus vergangenen närrischen Zeiten das Programm der Sitzung ab.

Nassauische Neue Presse vom 05.10.2012 anlässlich Ankündigung der Wirbelauer Kirmes 2012

Ganz Wirbelau im Kirmesfieber

Runkel-Wirbelau.  Der Narrenclub Wirbelau und die Kirmesmädchen und -burschen richten wieder die Wirbelauer Kirmes aus

Den Auftakt macht am Samstag, 9. Oktober, um 15.30 Uhr der Kindergarten "Wirbelwind" mit dem Schmücken des Kirmesbaums. Dieser wird dann um 16 Uhr von den Kirmesburschen vor der Stadthalle gestellt. Danach erfolgt der offizielle Fassbieranstich durch Bürgermeister Friedhelm Bender und Ortsvorsteher Manfred Jost mit anschließendem Umtrunk. Des Weiteren wird ab 19 Uhr eine Kirmesolympiade mit lustigen und feuchtfröhlichen Spielchen für reichlich Stimmung sorgen. Am Sonntag findet um 14 Uhr der Gottesdienst in der evangelischen Kirche statt. Von dort geht auch der Kirmeszug mit dem Musikverein Runkel durchs Dorf zur Stadthalle. Hier gibt es Kaffee und Kuchen und ein gemütliches Beisammensein mit dem Musikverein Runkel.

Am Montag ab 11 Uhr beginnt der traditionelle Frühschoppen mit der Gruppe "Zweiklang" (Mario & Marc Schäfer) in der Stadthalle. Um 15.30 Uhr haben die Besucher der Kirmes Gelegenheit, bei der Kirmes-Tombola attraktive Preise zu gewinnen. Hinter der Stadthalle wartet ein Vergnügungspark auf die Gäste. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

Runkeler Blättchen Ausgabe 6/2012 anlässlich unserer Sommer-Faschings-Helfer-Party am 15.08.2012

Nassauische Neue Presse vom 23.04.2012 anlässlich der Jahreshauptversammlung 2012

Stolz auf den Narren-Nachwuchs

Runkel-Wirbelau. Der Narren-Club Wirbelau zog in seiner Jahreshauptversammlung im Gasthaus "Zum Lahntal" Bilanz eines erfolgreichen Vereinsjahres und ehrte langjährige Mitstreiter des Gottes Jokus.

Der Vorsitzende Mario Dörnbrack blickte in seinem Rechenschaftsbericht auf die Aktivitäten zurück, die teils im Zusammenwirken mit anderen Ortsvereinen und Gruppen realisiert wurden. So die Ausrichtung der Kirmes in der Stadthalle zusammen mit dem Turn- und Sportverein und den Kirmesburschen und -mädchen. Nach diesem Volksfest im Herbst startete der WNC laut Rechenschaftsbericht des Clubvorsitzenden in die fünfte Jahreszeit mit dem Prinzenpaar Günther I. und Tine I. (Günther und Christine Heil) als närrische Regenten. Die Beliebtheit der Wirbelauer Kappensitzungen habe sich bereits beim Ansturm auf den Kartenvorverkauf gezeigt.

Beim Start des närrischen Fahrplans habe der Nachwuchs des NCW in der ausverkauften Stadthalle dem Publikum mit einem bunten Programm gezeigt, dass der Club keine Nachwuchssorgen habe. Die Vorstandsmitglieder und Programmdirektorinnen Svenja Tanke und Ena Brumm sowie Frauke Nies hatten ein attraktives Programm aus Büttenreden, Musik und Tanz zusammengestellt, das Jupp Meilinger wieder musikalisch begleitete. In den beiden Kappensitzungen des NCW hätten gestandene Büttenkanonen wie Newcomer Attacken auf die Zwerchfelle des Publikums geritten. Neben den Akteuren und der Sitzungskapelle "Westwind" sei auch den Mitgliedern zu danken, die den Service übernommen hatten. Positiv habe sich ausgewirkt, dass die von Björn Eller zusammengestellten Programme zeitlich nicht ausgedehnt waren, so dass die Besucher noch eifrig das Tanzbein schwingen konnten.

Mit stattlichen Abordnungen wurden einige Veranstaltungen befreundeter Vereine besucht und an Rosenmontag das Rathaus in Runkel gestürmt.

An Wirbelaus "höchstem Feiertag", Fastnachtdienstag, habe das trockenkalte Wetter wieder einige Tausend Besucher angelockt, die beim traditionellen Fastnachtsumzug des NCW und befreundeter Mitstreiter die Straßen säumten.

Der Zug und die von Vereinsmitgliedern betreuten Stände am Zugweg wie auch die Bewirtschaftung in der Stadthalle durch das Team Bleul aus Odersbach seien reibungslos und perfekt verlaufen, so Dörnbrack, der mit der Beerdigung der Fastnacht mit "Pfarrer" Friedhelm Bender seinen Rechenschaftsbericht abschloss.

Eine längere Diskussion gab es über die leidliche Versteuerung der Vereine. Zehn Mitstreiter des Gottes Jokus wurden für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt: Bürgermeister Friedhelm Bender, Hartmut Friedrich, Erhard Gnendiger, Karl-Heinz Haibach, Karlheinz Wolf, Michael Lehr, Gerolt Leichthammer, Siegmar Schutzbach, Udo Steiner und Volker Steiner. Volker Philipp und Rainer Langenbach, die 25 Jahre dem NCW angehören aber verhindert waren, wird die Ehrung nachgereicht

Nassauische Neue Presse vom 17.11.2011 anlässlich Eröffnungsveranstaltung am 11.11.2011

Sie zeigten zum Auftakt der Wirbelauer Fastnachtskampagne Flagge. Von links: Der Zweite NCW-Vorsitzende Stefan Mönig, Protollerin Britta Fink, das Prinzenpaar Gunter I. und Christine II. alias Tine I., der NCW-Vorsitzende Mario Dörnbrack und Petra Bender. Foto: Horz

Gunther und Christine Heil besteigen den Narrenthron

Die Mannschaft des Narren-Clubs Wirbelau (NCW) für die neue närrische Kampagne steht. Beim traditionsgemäß einberufenen Start in die "fünfte Jahreszeit" im Gasthaus "Zum Lahntal" nominierte die Versammlung des NCW den Elferrat und das neue Prinzenpaar.

Offen blieb noch, wer vom Narrennachwuchs als Kinderprinzenpaar auf den Schild gehoben wird. Zunächst wurde die von Protokollerin Britta Fink gezogene Bilanz der erfolgreichen Kampagne 2010/11 abgesegnet und mit einem am Aschermittwoch "beerdigten" und jetzt wieder ausgegrabenen "Aufgesetzten" begossen.

Danach erläuterte der Clubvorsitzende Mario Dörnbrack den Stand der Dinge in der Suche nach einem neuen Prinzenpaar, in der sich der Vorstand dieses Mal nicht lange bemühen musste, denn die frisch vermählten Gunther und Christine Heil aus Wirbelau hatten schnell ihre Bereitschaft zur Besteigung des Narrenthrones signalisiert. Der 37-jährige Polizeiangestellte und die 29-jährige Angestellte der Agrarverwaltung wurden einstimmig gewählt und werden als Gunther I. und Christine II. – beziehungsweise Tine I. – das närrische Amt antreten. Nach einem dreifachen "Wirbelau Helau" wünschte der Vorstand dem Paar und dem NCW eine "tolle Zeit".

Das Zepter des Elferrates in den Kappensitzungen wird wieder Alexandra Hollmann-Schymanietz schwingen. Als weitere "Elferräter" wurden Florian Stoll, Tobias Lembach, Luca Nickel, Marcel Gnendiger, Sebastian Schutzbach, Peter Ott, Michael Ternka, Andreas Urban, Michael Klement und Frank Spelkus gewählt. Ersatzleute sind Jörg-Peter Heil, Ruben Bender und Mara Facklam. Als Butler fungieren Björn Eller und Axel Jankowsky, als Funkenmariechen wird Ann-Kathrin Nickel die Beine werfen.

Angereichert war die Versammlung mit einem "Dorftratsch" zwischen Mutter und Sohn, Petra und Ruben Bender, einigen karnevalistischen Gesängen der "Lahntalspatzen" und des Duos Laura Kuhmann und Maren Ermert sowie einem Lichtbilder-Rückblick in die 41-jährige närrische Geschichte des NCW durch Herbert Friedrich.

Nassauische Neue Presse vom 07.10.2011 anlässlich Ausrichtung der Wirbelauer Kirmes 2011

Die Wirbelauer Kirmesjugend will an allen Tagen für Stimmung sorgen.

Auf zur Wirbelauer Kirmes 2011

Runkel-Wirbelau. 

Der Narrenclub und der Turn- und Sportverein richten am kommenden Wochenende die Kirmes aus. Und dieses Mal gibt es – nach den "Kirmes-prinzen und -prinzessinnen" der beiden letzten Jahre – wieder richtige Kirmesmädchen und -burschen.

Den Auftakt macht am Samstag, 9. Oktober, um 15.30 Uhr der Kindergarten "Wirbelwind" mit dem Schmücken des Kirmesbaums. Dieser wird dann um 16 Uhr von den Kirmesburschen vor der Stadthalle aufgestellt. Danach folgt der offizielle Fassbieranstich durch Bürgermeister Friedhelm Bender und Ortsvorsteher Manfred Jost mit anschließendem Umtrunk. Ab 19 Uhr soll eine Kirmesolympiade mit lustigen und feuchtfröhlichen Spielen für reichlich Stimmung sorgen.

Am Sonntag findet um 14 Uhr in der evangelischen Kirche der Gottesdienst statt, an dem die Kirmesjugend und der Musikverein Runkel mitwirken. Von dort geht der Kirmeszug mit dem Musikverein Runkel durchs Dorf zur Stadthalle. Hier gibt es Kaffee, Kuchen und ein gemütliches Beisammensein mit dem Musikverein Runkel.

Am Montag, 11 Uhr, beginnt der traditionelle Frühschoppen mit Alleinunterhalter Jupp Meilinger und Sängerin Andrea Mai in der Stadthalle. Ab 15.30 Uhr haben die Besucher der Kirmes Gelegenheit, bei der Kirmes-Tombola attraktive Preise zu gewinnen. Hinter der Stadthalle wartet ein Vergnügungspark auf die Gäste. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

Nassauische Neue Presse vom 16.11.2009 anlässlich des Jubiläums "40 Jahre NCW"

Die Funkenmariechen des NCW sind für die Kampagne gerüstet Foto: Horz

40 Jahre Wirbelauer Narretei

Kreisbeigeordneter Helmut Jung: Der NCW ist ein Edelstein der heimischen Karnevalsvereine

Die Wirbelauer Narren feierten das 40-jährige Bestehen ihres Clubs mit einem närrischen Kommers, in dem sie vier Jahrzehnte Narretei mit
besonderer Note Revue passieren ließen, die Mitstreiter der ersten Stunde ehrten und einen
Vorgeschmack auf die begonnene Kampagne gaben.

Die Wirbelauer Narren feierten das 40-jährige Bestehen ihres Clubs mit einem närrischen Kommers, in dem sie vier Jahrzehnte Narretei mit
besonderer Note Revue passieren ließen, die Mitstreiter der ersten Stunde ehrten und einen Vorgeschmack auf die begonnene Kampagne gaben.

Runkel-Wirbelau. Längst sind die Zeiten vorbei, in denen die Wirbelauer Kappensitzungen und andere karnevalistische Aktivitäten eine reine Männerdomäne waren, wie dies die Gründer in ihren Statuten festgelegt hatten. Ab Anfang der 70er Jahre war die frauenlose Zeit in der Narrengilde vorbei und durften «Evastöchter» nicht nur beim Gardetanz die Beine werfen, sondern auch schon mal das Zepter in die Hand nehmen. Richtig Frauenpower gab es aber erst ab 1993, so Petra Bender, die den Kommersabend moderierte.

Nach der Eröffnung durch den Clubvorsitzenden Mario Dörnbrack warf der Mitbegründer und ehemalige Sitzungspräsident Dieter Schöffler einen Blick zurück in die Vereinsgeschichte. Die Ortsvereine brachten sich bei der Gründung mit ein, so dass von Anfang an eine vielseitige personelle Besetzung gegeben war. «Speck und Eier» war eine beliebte Aktivität an Fastnachtsdienstag, der schon in den Gründerjahren zu einem Haupttag wurde, nachdem die Akteure die ersten Motivwagen auf die Räder gestellt hatten und damit ein Fastnachtstreiben geboren wurde, das Jahr für Jahr die Menschenmassen nach Wirbelau lockt, vor allem in den Jahren, in denen der Zug des Dreierbunds Limburg-Diez-Hadamar sonntags stattfindet. In den 60er Jahren startete der NCW seine erste Kappensitzungen, 1971 die erste Fremdensitzung und stellte das Männerballett auf die Beine. 1972/73 traten erstmals die «Blauen Jungs» auf, die etliche Jahre Schwung in die Sitzungen brachten. In die Jahre gekommen, verabschiedeten sich Gerd Nickel, Werner Kühmichel, Peter Hammers und Dietmar Zanner am Kommersabend von ihrem Publikum.

Nachwuchsmangel an Büttenkanonen und weiteren Akteuren kenne der Club nicht. Solange immer wieder junge Närrinnen und Narren in die Fußstapfen ihrer Mütter und Väter treten, sei ihm um die Zukunft des Clubs nicht bange, so das Urgestein der Wirbelauer Fassenacht abschließend. Höhepunkte der Wirbelauer fünften Jahreszeit ließ zu fortgeschrittener Stunde Herbert Friedrich in einem Diavortrag über die Leinwand gehen.

Nach dem Tanz der Funkenmariechen gratulierte der Erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung namens des Kreisausschusses und zeichnete Petra Bender mit dem Landesehrenbrief aus. Den NCW nannte er einen Edelstein unter den heimischen Karnevalvereinen. Er selbst zähle zu einer Laubuseschbacher Fangruppe, die stets zum Wirbelauer Fastnachtsumzug komme.

Bürgermeister Friedhelm Bender ermunterte die Akteure, ihren Weg weiterzugehen und sich von Kritikern und Miesmachern die Freude nicht verderben zu lassen. Ortsvorsteher Manfred Jost gratulierte namens der Ortsvereine und beglückwünschte ebenfalls die geehrten Jubilare, die seit vielen Jahren treu zur Sache stehen.

Nach dem Einzug des Prinzenpaares Stephan I. und Bianca I und dessen Regierungserklärung gratulierten Repräsentanten und Delegationen einiger Nachbarvereine, allen voran die Abordnungen aus Freienfels und Barig-Selbenhausen sowie die Fastnachtsgarde aus Obertiefenbach mit Prinzessin Bini I. Sie schworen die Narrhallesen darauf ein, für «König Konfetterich» durchs Feuer zu gehen. Der Gesang der «Lahntalspatzen» und die Büttenreden von Björn Jung (Barig-Selbenhausen) und Frank Hautzel würzten den letzten Teil des Programms.

Nassauische Neue Presse vom 27.04.2008 anlässlich der Jahreshauptversammlung des NCW

NCW-Präsident Mario Dörnbrack ehrte Achim Nickel für 25 Jahre Mitgliedschaft. Foto: NNP

Stefan Mönig ist Vize-Chef beim NCW

Runkel-Wirbelau. Enttäuscht über den dünnen Besuch bei der Jahreshauptversammlung des Narren Clubs Wirbelau (NCW) zeigte sich der Vorsitzende Mario Dörnbrack, den die Versammlung im Sitzungsverlauf in seinem Amt bestätigte. Nur 22 Mitglieder lauschten dem Dörnbracks Jahresrückblick, in dem der Vereinschef eine insgesamt positive Bilanz zog. Zwar seien zu wenige Besucher beim „Räuber-Konzert“ im September gewesen, doch sei das Konzert selbst ein „super Ereignis“ gewesen: „De Räuber, die Stimmung im Zelt – es war einfach toll“, sagte Dörnbrack.

Die Kinder- und Jugendsitzung erfreut sich nach Angaben des Vorsitzenden immer größerer Beliebtheit: Bereits um 12 Uhr standen die Besucher Schlange, obwohl die Halle erst um 13 Uhr geöffnet wurde. So war diese dann zu Programmbeginn wieder bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach anfangs schleppendem Kartenvorverkauf waren auch die beiden Prunksitzungen überaus gut besucht und das fünfstündige Programm ein voller Erfolg. Höhepunkt der Kampagne, wie in jedem Jahr, war natürlich wieder der Umzug an Fastnachtsdienstag. Trotz schlechten Wetters erfreuten sich mehrere tausend Besucher an dem aus 40 Zugnummern bestehenden „Lindwurm“, der sich durchs Dorf schlängelte.

Nach dem Bericht der Kassiererin und der Protokollerin wurden zwei Mitglieder für 25-jährige Vereinsmitgliedschaft geehrt: Achim Nickel nahm die Urkunde persönlich entgegen; Armin Stoll war leider dienstlich verhindert.

Da die Amtszeit des kompletten Vorstands mit der Sitzung endete, standen Neuwahlen auf der Tagesordnung. Der Zweite Vorsitzende Rainer Langenbach kandidierte aus persönlichen Gründen nicht wieder, alle übrigen Mitglieder stellten sich erneut zur Wahl und wurden wie folgt jeweils einstimmig für drei Jahre in ihre Ämter gewählt: 1.
Vorsitzender Mario Dörnbrack, 2. Vorsitzender Stefan Mönig, Kassiererin Petra Bender, Schriftführerin Britta Eller, Pressewart Ruben Bender, Kleiderwart Uwe Brandes, 1. Zugmarschall Markus Schöffler, 2. Zugmarschall Rolf Tanke, Beisitzer Sitzungen Björn Eller, Beisitzer Kindersitzung Sascha Allmang, Beisitzer Elektronik Wolfgang Steinberg.

Am Ende der Versammlung wurden noch zwei Themen besprochen und beschlossen: Zum einen gab Mario Dörnbrack bekannt, dass sich die Gruppe „Endeffekt“, die in den vergangenen Jahren an Fastnachtsdienstag in der Halle nach Ende des Umzugs Musik gemacht hat, in diesem Jahr auflöst. Jedoch konnte der Erste Vorsitzende auch gleich einen Nachfolger präsentieren: Die Gruppe „Hi-Life“, bekannt von anderen Fastnachtsveranstaltungen, wird im kommenden Jahr in Wirbelau spielen. Zum anderen stimmten die Mitglieder einstimmig für eine Erhöhung des jährlichen Mitgliederbeitrags von neun auf zwölf Euro.